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ANAKlär®-Anlage

Forschungsverbundprojekt

Da sich das ANAStrip®-Verfahren für die Stickstoff-Düngergewinnung aus Gärresten bereits bewährt hat, wird es nun für den Einsatz in Kläranalgen angepasst.

Während mit den bekannten Verfahren der Strippung nur das Faulwasser nach der Schlammentwässerung behandelt werden kann, ist mit dem ANAStrip®-Verfahren auch die Behandlung des nicht entwässerten Faulschlamms ohne Zusatz von Säuren, Laugen oder sonstigen Konditionierungsmitteln möglich.

Dadurch sind zusätzliche Vorteile wie eine ca. 20%-ige Einsparung an Konditionierungsmitteln, die verfahrensintegrierte Phosphateliminierung, eine Reduktion an Faulschlamm-Trockenmasse und eine Verbesserung des anaeroben Abbaus im Faulturm erreichbar.

Die Container-Pilotanlage ANAKlär® ist mit 2 Faulbehältern á 2m³ Faulraum, einer ANAStrip®-Anlage zur Entfernung des Ammoniumstickstoffs im kontinuierlichen Betrieb und einer manuellen Schlammentwässerung ausgestattet.

Im November 2012 erfolgte die Errichtung und Inbetriebnahme der Container-Pilotanlage am Standort der Kläranlage Tulln durch alle beteiligten Partner.

Das Vorhaben wird von der österreichischen Forschungsgesellschaft FFG gefördert. Forschungspartner von AIM (Konsentialführer) sind GNS - Gesellschaft für Nachhaltige Stoffnutzung mbH (D), SSM Technology (D), HIPI Ziviltechniker GmbH (A), BOKU Wien (A), IFA Tulln (D). Für eine wissenschaftliche Begleitung sorgt die IFA Tulln.

Im Ergebnis eines mehrmonatigen Versuchsprogramms an der Container-Pilotanlage ANAKlär® sollen die Vorteile des Verfahrens unter praxisnahen Bedingungen getestet und optimiert werden.